
Was kostet eine SEO-Agentur? Und was kostet GEO?
Die ehrliche Antwort auf die Preisfrage lautet: Es kommt darauf an. Das klingt unbefriedigend. Deshalb zeigen wir hier, worauf es ankommt und wie du Angebote vergleichst.
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Was den Preis treibt
Zwei Angebote für „SEO“ können sehr unterschiedliche Dinge meinen. Der Preis folgt dem Aufwand. Diese sechs Faktoren bestimmen ihn am stärksten:
- Größe der Website: Ein Shop mit Tausenden Produkten braucht mehr Arbeit als eine Website mit zwanzig Seiten.
- Technischer Zustand: Hakt es bei Crawling, Ladezeit oder Struktur, steht erst die Reparatur an. Das kostet Zeit, bevor Inhalte wirken können.
- Wettbewerb: In umkämpften Branchen braucht es mehr Inhalte, mehr Tiefe und mehr externe Signale.
- Märkte und Sprachen: Jeder weitere Markt bringt eigene Suchanfragen, eigene Konkurrenz und oft eigene Seiten.
- Content-Bedarf: Wer Texte selbst liefert, zahlt weniger als jemand, der alles schreiben lässt.
- Umsetzung: Manche Agenturen beraten nur. Andere setzen auch direkt auf deiner Website um. Das macht beim Preis einen großen Unterschied.
Dazu kommen Abstimmung und Reporting. Ein wöchentlicher Call bindet mehr Zeit als ein Report im Monat.
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Die üblichen Preismodelle
| Modell | Passt, wenn | Darauf achten |
|---|---|---|
| Stundensatz | du punktuell Beratung brauchst | Wie viele Stunden sind realistisch? Gibt es eine Obergrenze? |
| Projektpreis | ein klares Ziel mit Ende ansteht, etwa ein Audit oder ein Relaunch | Was genau ist enthalten, und was nicht? |
| Monatliche Betreuung | du laufend an deiner Sichtbarkeit arbeiten willst | Was passiert pro Monat konkret? Wie lang ist die Mindestlaufzeit? |
| Erfolgsabhängig | selten die beste Wahl | Wer definiert Erfolg? Rankings für Nischenbegriffe sind leicht zu holen und bringen oft wenig. |
| Software, selbst umsetzen | du ein eigenes Team hast | Ein Tool zeigt Probleme. Lösen musst du sie selbst. |
Viele Agenturen kombinieren diese Modelle. Oft steht am Anfang ein Audit als Projekt. Danach folgt eine monatliche Betreuung.
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Agentur, Freelancer oder eigenes Team?
Nicht jedes Unternehmen braucht eine Agentur. Die Wahl hängt davon ab, wie viel Arbeit anfällt und wie viel Wissen schon im Haus ist.
- Freelancer: passt für klar umrissene Aufgaben. Bei Urlaub oder Krankheit steht die Arbeit oft still.
- Agentur: bringt mehrere Disziplinen zusammen, etwa Technik, Content und Linkaufbau. Dafür ist der Abstimmungsaufwand höher.
- Eigenes Team: lohnt sich, wenn Suche ein zentraler Kanal ist. Es braucht aber Zeit, Wissen und passende Tools.
Häufig ist eine Mischung sinnvoll. Die Agentur legt das Fundament, das Team führt es weiter.
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Was kostet SEO pro Monat?
Eine Monatspauschale sagt allein wenig. Entscheidend ist, was du dafür bekommst. Lass dir deshalb auflisten, was pro Monat passiert: wie viele Seiten überarbeitet werden, wie viele Inhalte entstehen und welche technischen Aufgaben anstehen.
Belastbare, aktuelle Marktzahlen für Deutschland sind rar. Eine internationale Umfrage von Ahrefs unter 439 SEO-Anbietern ergab im Schnitt 3.209 US-Dollar pro Monat bei Agenturen. Freelancer lagen bei 1.348 US-Dollar (Ahrefs, Stand August 2024). Für den deutschen Markt ist das nur ein grober Anhaltspunkt.
Plane SEO nicht für einen einzigen Monat. Suchmaschinen brauchen Zeit, um Änderungen zu erfassen und einzuordnen. Google empfiehlt deshalb, jeden Anbieter vorab zu fragen, welche Ergebnisse er in welchem Zeitraum erwartet.
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Was GEO zusätzlich kostet
GEO baut auf SEO auf. Vieles überschneidet sich: saubere Technik, klare Inhalte, eine erkennbare Marke. Dafür zahlst du nicht doppelt. Neu dazu kommen drei Aufgaben:
- Prompt-Set: eine feste Liste der Fragen, die deine Kunden vor einem Kauf stellen
- Messung: wiederholte Abfragen in ChatGPT, Gemini, Perplexity und Google AI Overviews
- Drittquellen: Arbeit an Fachmedien, Verzeichnissen und Vergleichsseiten, die über dich schreiben
Wie viel das ausmacht, hängt davon ab, wie viele Systeme und Fragen beobachtet werden. Rechnet eine Agentur SEO und GEO getrennt ab, sollte sie erklären, wo sich beides überschneidet.
Übrigens: Google rät in seinem Leitfaden, auch bei „AEO“- oder „GEO“-Diensten zu prüfen, ob die Ratschläge den offiziellen Richtlinien der Google Suche entsprechen. Eine gute GEO-Agentur kann das beantworten.
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Wann sich eine Agentur rechnet
Der Preis allein sagt nicht, ob sich eine Agentur lohnt. Stell ihn dem gegenüber, was ein neuer Kunde für dich wert ist. Eine einfache Rechnung hilft:
- Was bringt dir ein neuer Kunde im Schnitt ein?
- Wie viele Anfragen brauchst du für einen Abschluss?
- Wie viele zusätzliche Anfragen pro Monat müssten also kommen, damit sich die Kosten tragen?
Ist diese Zahl realistisch, lohnt sich ein genauer Blick. Ist sie es nicht, starte kleiner, etwa mit einem Audit. Rechne dabei mit einem längeren Zeitraum, denn Suche wirkt selten im ersten Monat.
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Was in einem guten Angebot steht
Ein gutes Angebot lässt sich mit einem anderen vergleichen. Dafür sollten diese Punkte schwarz auf weiß stehen:
- Ausgangsanalyse: was geprüft wurde und was dabei herauskam
- Ziele: woran Erfolg gemessen wird, etwa Anfragen, Sichtbarkeit oder Nennungen in KI-Antworten
- Leistungen pro Monat: konkrete Aufgaben, keine Sammelbegriffe wie „Optimierung“
- Zuständigkeiten: was die Agentur umsetzt und was dein Team liefern muss
- Reporting: wie oft du was erfährst
- Laufzeit und Kündigung: wie lange du gebunden bist und wie du rauskommst
- Zusatzkosten: ob Texte, Tools oder Links extra berechnet werden
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Warnsignale: wann ein Angebot zu gut klingt
- Platz-1-Garantien. Google schreibt dazu klar: „Niemand kann Ihnen eine Platzierung bei Google an erster Stelle garantieren.“
- Garantierte Nennungen in ChatGPT. Kein Anbieter steuert, was ein KI-System antwortet. Wer das verspricht, verkauft etwas, das er nicht in der Hand hat.
- Viele Links ohne klare Qualitätskriterien. Masse ohne Prüfung bringt wenig und erhöht das Risiko.
- Keine Einsicht in die Arbeit. Du solltest sehen, was auf deiner Website geändert wurde und warum.
- Lange Bindung ohne Ausstieg. Eine Mindestlaufzeit ist üblich. Ohne Kündigungsmöglichkeit trägst du aber das ganze Risiko.
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Diese Fragen solltest du jeder Agentur stellen
Google hat für die Auswahl eines SEO eine eigene Liste mit Fragen veröffentlicht. Die ersten sechs Fragen hier stützen sich darauf. Die letzten zwei haben wir für GEO ergänzt:
- Hast du Referenzen, die du mir zeigen kannst, mit Quelle und Zeitraum?
- Hältst du dich an die Grundlagen der Google Suche?
- Welche Ergebnisse erwartest du in welchem Zeitraum, und wie misst du deinen Erfolg?
- Welche Erfahrung hast du in meiner Branche und in meinem Markt?
- Was passiert pro Monat konkret, und wer setzt es um?
- Wie erfahre ich, was auf meiner Website geändert wurde und warum?
- GEO: Mit welchem Prompt-Set misst du Sichtbarkeit in KI-Antworten?
- GEO: Woher kommen Links und Erwähnungen, und wie werden sie geprüft?
Gute Agenturen beantworten diese Fragen ohne Umweg. Bleiben die Antworten vage, ist das auch eine Antwort.
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So rechnet SEESZN
Je nachdem, wie viel du selbst machen willst, gibt es bei uns diese Wege:
| Weg | Was du bekommst | Preis |
|---|---|---|
| Kostenloser Check | ein erster Überblick über deine wichtigsten Signale | kostenlos |
| SEESZN+ | selbst sehen, wie deine Marke in ChatGPT, Gemini und Google auftaucht | 49 € / Monat netto, 7 Tage kostenlos |
| Backlinks | von Menschen geprüfte Platzierungen in deinem Zielmarkt | ab 99 € netto für 5 Backlinks |
| KI-Sichtbarkeits-Audit | Prompt-Set, Ausgangsmessung, Liste der Lücken | auf Anfrage |
| Work with SEESZN | wir übernehmen SEO, AI Visibility und Authority | auf Anfrage |
Alle Preise im Überblick findest du unter /pricing.
Fragen
Häufige Fragen
- Wie viel kostet eine SEO-Agentur?
- Das hängt von Umfang, Ausgangslage und Wettbewerb ab. Vergleiche Angebote immer über die Leistungen, nicht nur über den Preis.
- Wie viel kostet SEO pro Monat?
- Das hängt davon ab, was pro Monat passiert. Eine internationale Ahrefs-Umfrage nennt im Schnitt 3.209 US-Dollar bei Agenturen. Lass dir die Leistungen pro Monat schriftlich geben.
- Lohnt sich eine SEO-Agentur für kleine Unternehmen?
- Das hängt davon ab, ob deine Kunden online nach deiner Leistung suchen. Ein günstiger Einstieg ist ein Audit oder ein Tool, mit dem du selbst startest.
- Ist erfolgsabhängige Bezahlung sinnvoll?
- Selten. Erfolg muss vorher klar definiert sein. Sonst zahlst du für Rankings, die kaum Anfragen bringen.
- Ist GEO teurer als SEO?
- Nicht unbedingt. Vieles überschneidet sich. Zusätzliche Kosten entstehen vor allem durch Messungen in KI-Systemen und Arbeit an Drittquellen.
Quellen
- Google Search Central: Benötigst du einen Suchmaschinenoptimierer (SEO)?, Stand 10.06.2026developers.google.com ↗
- Google Search Central: Spamrichtlinien für die Google Websuche, Stand 02.09.2026developers.google.com ↗
- Ahrefs: SEO Pricing: How Much Does SEO Cost? 439 People Polled, Stand 15.08.2024ahrefs.com ↗